Egal wie viel dir ein Mensch bedeutet, wie sehr er dir am Herzen liegt, egal wie sehr du ihm alles über dich erzählen willst, öffne ihm dich niemals so sehr, dass du ihm deine Träume anvertraust. Mit träumen meine ich nicht, dass was du dir für die Zukunft wünschst, nicht dass, was du dir erträumst, nicht dass, was wäre wenn. Nein. Dieses träumen bezieht sich auf das, was dein Kopf verarbeitet, wenn du schläfst. Ich weiß nicht, wie es geht, dass wir, wenn unser Körper im Ruhezustand ist und im Grunde nichts mehr funktioniert, trotzdem denken und all das, was unser Geist, unsere Seele an jedem einzelnen Tag, sowohl Gutes als auch Schlechtes, durchmacht, verarbeiten. Leider weiß ich nicht, wie all das funktioniert, aber ich behaupte, dass wir alles was wir träumen schon mal irgendwie, irgendwann gesehen oder gehört haben. Im Traum verbinden wir Dinge aus unserer Erinnerung, die nicht zusammen gehören müssen. Und ich glaube auch, dass wir jede Nacht träumen, auch wenn wir uns am Morgen vielleicht nicht mehr an den Traum erinnern.
Ich finde, man sollte seine Träume für sich behalten. Denn man gibt so viel von sich preis. Davon ist vieles nachweisbar. Aber Träume. Träume kann mich nachweisen. Wissenschaftler können dir sagen, DASS du geträumt hast, aber keiner, wirklich keiner außer dir, weiß, WAS du träumst. Und ich finde, wenigstens das sollten wir Menschen, jeder einzelne, für uns behalten. Denn neben Träumen sind nur Gedanken nicht nachweisbar. Doch selbst diese geben wir preis. Doch deine Träume gehören nur dir. Dir allein.
TRÄUME SIND DIE SPIEGEL UNSERER SEELE.
Ich denke, man sollte einfach niemanden in den Spiegel seiner Seele sehen lassen.
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